Klangschalen - Steinbichler Mineralien-Schmuck-Naturkosmetik

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Jede unserer Klangschalen aus dem Tibetischen Raum oder aus Indien ist handgefertigt und einzigartig in ihrem Ton und Aussehen.

Wir haben immer eine große Auswahl (ca. 60 - 90 Stück) handgehämmerte Klangschalen in unterschiedlichen Größen auf Lager.


Geschichte:
Nach Joseph Feinstein, der die Geschichte der Klangschalen erforscht hat, stammt die Tradition ihres Gebrauchs aus Asien, speziell Nepal, China und Japan, wo die Schalen schon vor mehr als 3000 Jahren gefertigt wurden. Zwischenzeitlich wurde die handwerkliche Fertigung der Schalen in der Himalaya-Region zwischen 1900 und 1940 fast völlig aufgegeben und erst in jüngerer Zeit auf Grund der westlichen Nachfrage wieder aufgenommen.

Klangschalen bestehen traditionell aus einer Legierung aus Kupfer und Zinn (Bronze) und können darüber hinaus eine Reihe von Begleitmetallen enthalten (z.B. Eisen, Zink, Blei, Arsen und Antimon sowie Spuren von Silber, Gold, Selen und Tellur). In alten Klangschalen wurden weniger gründlich raffinierte Metalle eingesetzt, so dass hier mehr Begleitmetalle vorkommen. Aussagen, wonach Klangschalen 5, 7, 9 oder 12 Metalle enthalten, beruhen vermutlich nicht auf metallurgischen Analysen, sondern auf einem Mythos.

Der Preis einer Klangschale richtet sich dementsprechend nach Gewicht und Verarbeitung. Aus Kostengründen werden Klangschalen dabei heutzutage meist aus wesentlich günstigeren Messinglegierungen gefertigt oder sie werden lediglich gegossen.


Herstellung:
Getriebene und gehämmerte Klangschalen sind vollständig von Hand gearbeitet.
Beim Herstellungsprozess wird zunächst eine spezielle Komposition diverser Metalle wie Kupfer, Zinn, Nickel, Quecksilber, Zink, Eisen, Blei, Gold und Silber in einem Brennofen verschmolzen. Die geschmolzenen Metalle werden in eine Basisform gegossen, die die unterschiedlichen Formen und Gewichte der künftigen Klangschalen bestimmt. Das Metallrund wird herausgenommen und in Stücke von benötigter Größe und Stärke geschnitten.

Dann beginnt der Prozess des Hämmerns und Treibens von Hand. Dabei werden zunächst vier bis fünf solcher runden Stücke übereinander gestapelt und anschließend rotglühend erhitzt. Nun können diese heißen, gestapelten Metallplatten von Experten gehämmert werden; kühlen sie während der Arbeit ab, müssen sie aufs Neue erhitzt werden. Nur während das Metall rotglühend erhitzt ist, kann es gehämmert und getrieben werden, denn nur in dieser Zeit ist es weich und flexibel. Kühlt es ab, verliert es seine Flexibilität und es besteht die Gefahr, dass es bricht. Bis zu diesem Punkt gleichen alle Klangschalen einander im Wesentlichen in Form und Größe.

Nachdem die gewünschte Ausgangsform erreicht ist, beginnt nun die eigentliche Ausformung der Klangschale. In einem Prozess feinen Hämmerns entsteht langsam die endgültige Form der Klangschale und entfaltet sich ihr individueller Klang. Anschließend wird sie ziseliert, manchmal auch koloriert, und die rohen Oberflächen erhalten ein letztes Finish.


Anwendung:
Es gibt mehrere Möglichkeiten eine Klangschale zu spielen:

Anreiben:
Die Klangschale wird mit einem hölzernen Klöppel am Rand oder an der Außenseite gerieben, so, dass der senkrecht gehaltene Klöppel von außen um die Schale geführt und dabei immer in Richtung Mitte gegen die Schale gepresst wird. Je nach Stärke des ausgeübten Drucks, der Entfernung des reibenden Klöppels zum Rand, und der Art des Untergrundes, auf dem die Schale steht, können verschiedene Obertöne hörbar werden.

Anschlagen mit dem Klöppel:
Die Klangschale wird mit einem Klöppel angeschlagen, am besten oben kurz unterhalb des Randes. Die Töne können je nach verwendetem Klöppel (ungepolstert oder gepolstert), der Klangschalenform und -größe sehr dunkel oder sehr hell sein.

Anschlagen mit Filz- oder Gummischlägel:
Die Klangschale wird hierbei mit einem weichen Schlägel im mittleren Bereich angeschlagen. Hierbei werden der Klangschale tiefere, weiche Töne entlockt.

Anschlagen mit der Hand:
Die Klangschale kann auch mit der Hand gespielt werden. Wenn sie kurz hintereinander mit den Fingerkuppen (knapp unterhalb des Randes), den Fingerknöcheln (etwas weiter unten) und den Handballen (unterhalb der Mitte) angeschlagen wird, erklingen gleichzeitig mehrere Töne.

 
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